Weilburger Ansichten

Stiche und Bilder

Weilburg; Bleistiftzeichnung um 1830

Weilburg; Bleistiftzeichnung um 1830

Weilburg; Bleistiftzeichnung von Friedrich Eberhard, um 1830
(Quellenangabe)

Die Bleistiftzeichnung stammt von Friedrich Eberhard aus Diez und entstand etwa um 1830.

Die Zeichnung zeigt den Blick etwa vom Beginn der Frankfurter Straße zum Landtor, das als repräsentatives Eingangstor zur Stadt zwischen 1758 und 1768 errichtet wurde. Hinter dem linken Wachhäuschen ist das Zuchthaus zu sehen, dessen erste Etage 1764 fertiggestellt wurde und das als solches bis Ende 1810 genutzt wurde. Ab 1815 bis 1822 diente das Gebäude als Kaserne für das 2. Bataillon des 1. Nassauischen Infanterie-Regiments. 1822 wurde das Gebäude der katholischen Gemeinde als Kirche übergeben, der es bereits 1815 zugesagt worden war.

Rechts vom Tor sieht man das direkt an die Schlossmauer gebaute "Bürgerliche Gefängnis"; es wurde 1862 abgerissen. Das unterhalb des Stadtturmes bestehende Gebäude existiert heute nicht mehr. Seit dem Gebäudeabriss 1953 ist dort heute ein freier Platz, der in Erinnerung an den in der Geschichtsschreibung als Ersten deutschen König geltenden und in Weilburg am 23.12.918 verstorbenen König Konrad I nach diesem benannt wurde.