Weilburger Ansichten

Stiche und Bilder

Weilburg; Stahlstich von 1858

Weilburg; Stahlstich vom 1858

Weilburg; Stahlstich von Huber, 1858
(Kopie einer Grafik aus Privatbesitz)

Der Stahlstich stammt von Huber und zeigt den Blick aus Richtung Mühlberg zum Landtor und zur Schlossgartenterrasse. Abgebildet ist dieser Stahlstich in dem Band von Aloys Henninger "Das Herzogthum Nassau in malerischen Originalansichten", der 1858 erschien.

Links von dem 1756/1763 erbauten Landtor ist Zuchthaus zu sehen, dessen erste Etage 1764 fertiggestellt wurde, daneben das Wachhäuschen. Die davor verlaufende Mauer weist zwei Pforten auf, über die evtl. ein Weg zugänglich war, der die Gärten unterhalb der Vorstadthäuser erschloss und bis zum Bergamt (um 1979 abgerissen, heute ist dort der "Pankgrafenplatz) am Beginn der Vorstadt führte.

Rechts des Landtors ist ein Teil des bürgerlichen Gefängnisses zu erkennen, das 1862 abgerissen wurde. Flügelmauern ziehen sich von dort zu den Mauern des Schlossgartens und auch vom Wachhäuschen führt eine Mauer an das Landtor heran, so dass der Stadtzugang zu dieser Zeit durch das Landtor erfolgen musste,

Der Zugangsweg von der Lahn hinauf zum Landtor über den Mühlberg verläuft im Entstehungsjahr des Stahlstichs noch relativ gradlinig. Die "Schnecke" der Straße, die mit ihrer Serpentine heute auf die Höhe des Landtors führt, wurde 1882 angelegt.