Weilburger Ansichten

Stiche und Bilder

Weilburg; Stahlstich von 1858

Weilburg; Stahlstich von 1858

Weilburg; Stahlstich von Huber, 1858
(Kopie einer Grafik aus Privatbesitz)

Der Stahlstich stammt von Huber und zeigt  Blick auf die Stadt von Südwesten, wie er sich von der Hauseley darbietet. Abgebildet ist dieser Stahlstich in dem Band von Aloys Henninger "Das Herzogthum Nassau in malerischen Originalansichten", der 1858 erschien.

Im Tal sind zu erkennen die über die Lahn führende und früher der Wasserversorgung der Stadt dienende Kettenbrücke (heute "Ernst-Dienstbach-Steg") und ein Gebäudeteil des unter Graf Johann Ernst im Jahr 1690 errichteten Münzbaus, der ab 1820 als Kasernenbau genutzt wurde (heute "Alte Kaserne").

Relativ wenig verändert zeigt sich bis heute die Häuserzeile in der Mauerstraße, vor allem zwischen dem ab 1816 erbauten großen Haus des "Gesellschaftsbaus" (links der Mauerkrümmung)  und dem Amtsgericht (das große Gebäude unterhalb der Stadt- und Schlosskirche). Auf dem Hang vor der Stadtmauer befanden sich bis um 1970 terrassenartig angelegte Gartenstücke. Seit Anfang 1970 wird fast der gesamte Hangbereich durch mehrere Parkdecks eingenommen. Im Zusammenhang mit dem Bau der Parkdecks wurde auch das Bergamt am Anfang der Vorstadt abgerissen (heute befindet sich dort der "Pankgrafenplatz"). Am Bergamt und dessen Garten springt die Stadtmauer vor zur Lahn und führt unterhalb der Häuser in der Vorstadt in Richtung Landtor.