Freizeit

Deutsches Baumaschinen-Modellmuseum

Im Weilburger Stadtteil Gaudernbach wurde im November 1989 Deutschlands einziges privates Deutsche Baumaschinen-Modellmuseum gegründet und ist seitdem in einem restaurierten Bauernhaus in der Brückenstraße 24 zu besichtigen. Gegründet wurde das Museum von Rudolf Feickert, dem auch die Museumsleitung obliegt, die Trägerschaft liegt bei der Fa. Walter Feickert GmbH, Gaudernbach, Öffnungszeiten s. (Adressen/Kontakte). Aus  der Modellsammlung  von Rudolf Feickert hervorgegangen, wuchs die Sammlung im Laufe der Jahre, auch durch selbst gebaute Modelle, durch Zuwendungen der Baumaschinenindustrie und private Förderer immer weiter an. 2003/2004 erfolgte eine Erweiterung der Ausstellungsfläche und mit dem Ankauf einer Sammlung Spielzeugautos wurde das Museum Anfang 2013 um weitere Räume vergrößert. Mittlerweile werden im Baumaschinenmuseum etwa 2.000 Exponate aus 70 Jahren Baugeschichte präsentiert, dazu kommt eine Sammlung Fachliteratur und Briefmarken mit Baumaschinenmotiven. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich auch Großmodelle im Maßstab 1:20. Mittelpunkt der Sammlung bilden Panoramen mit Baustellen des Hoch- und Tiefbaus, einer Erdbaustelle und einem Steinbruch. Außerdem sind auch im Außenbereich des Museums Exponate zu sehen.

Weilburg, Baumaschinenmuseum, Gaudernbach

Rudolf Feickert (links) und Josef Patzina †
(Foto: Horz, Weilburger Tageblatt v. 02.02.2000)

Weilburg, Baumaschinenmuseum, Gaudernbach

Panorama einer Kanalbaustelle
(Foto: Horz, Weilburger Tageblatt v. 02.02.2000)