Freizeit

Wanderung

Weilburg-Waldhausen-Odersbach-Weilburg

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Wegstrecke ca. 16 km, reine Gehzeit ca. 3,5 Stunden.

Für nachstehende Wanderung habe ich als Startpunkt den Weilburger Bahnhof gewählt. Da es sich aber um eine Rundwanderung handelt, ist der Einstieg natürlich auch an anderen Streckenpunkten möglich.

Zur hier beschriebenen Wanderung können Sie über den nachstehenden Link meine interaktive Karte aufrufen. Außerdem haben Sie über diesen Link die Möglichkeit, den Track zur Wanderung als gpx- oder kml-file herunterzuladen. Wanderung Weilburg-Waldhausen-Odersbach-Weilburg.

Am Startort Bahnhof Weilburg geht es auf die andere Straßenseite und entlang der Straße stadtauswärts in Richtung Löhnberg. Unmittelbar vor der letzten Häusergruppe (ehemals eine Gewerbeanlage "Eduard Rosenkranz & Cie") führt ein schmaler asphaltierter Fahrweg aufwärts, dessen Aspahltbelag kurz darauf endet und auf ein alleinstehendes Haus zuläuft. Der Weg endet auf dem Grundstück. Wir gehen vorbei an zwei Schuppen und halten uns rechts am Abhang. Dort führt ein kaum erkennbarer Trittpfad sanft hinunter zum Walderbach, der dann mittels Trittstein gequert wird. Rechts befindet sich ein Ziegelbau. Wir wenden uns nach links und gehen auf den ebenen Weg, auf dem bis 1966 eine Grubenbahn von der Grube Waldhausen ihre Erzladungen zur Verladestation am Bahnhof Weilburg transportierte.

Weilburg; ehemalige Grube Waldhausen

Ehemalige Grube Waldhausen

Die gut erkennbare ehemalige Trasse endet nach wenigen hundert Metern. Hier geht es eine kurze Steilstufe mit einem Trampelpfad nach rechts aufwärts. Oben treffen wir auf einen Feldweg, der nach links zur ehemaligen Grube Waldhausen führt. Wir folgen dem Weg aber nach rechts, nur wenig ansteigend. An einem hölzernen Leitunmgsmast zweigt eine Fahrspur nach links ab, und der Grasweg bringt uns schnurgerade und eben zur oberen Umzäunung des Grubengeländes. Derr Weg läuft nun auf ein Waldstück zu, das uns nach seiner Durchquerung auf freies Feld mit Blick über Waldhausen entlässt.

Weilburg; Waldhausen

Blick über Waldhausen

Unser Weg bringt uns an eine Straße am Ortsrand von Waldhausen, der wir aufwärts nach rechts zum dort sichtbaren Betonmast folgen. Hier biegen wir nach links ab und am rand der Ortsbebauung führt buns der Weg zur Landstraße K417 von Waldhausen nach Löhnberg. Die Kreisstraße wird gequert und es geht in die gegenüberliegende Müllerstraße. An deren Ende gehen wir wenige Schritte nach rechts und dann wieder links in die bisherige Wegrichtung. Unterhalb der Landwirtschaftsbetriebe treffen wir auf den Selbenhäuser Weg, den wir queren um mit dem gegenüberliegenden Weg die (Teil-)Ortsumrundung Waldhausens fortzusetzen.

Über die Merenberger Straße verlassen wir Waldhausen und auf einem asphaltierten Forstweg wandern wir leicht aufwärts, vorbei am Waldhäuser Grillplatz, zur Unterführung der B 49. Wir unterqueren die Bundesstraße nicht, sondern gehen nach links aufwärts weiter. Wo unser Waldweg an die Böschungsbefestigung der B49 herantritt, geht es mit einem Bogen nach links und ohne Steigungen wandern wir nun auf dem "Butterpfad", bis dieser an die von Weilburg herführende Bundesstraße B49 trifft.

Der Weiterweg führt schräg rechts auf der anderen Straßenseite mit einem breiten Forstweg wieder waldeinwärts und bringt uns zu einer Wegkreuzung mit einer Schutzhütte. Wir biegen auf den an der Schutzhütte vorüberführenden Waldweg nach rechts ein, der uns nahe der Straßeneinmündung am Hasselbacher Stock an die Landstraße L3020 bringt. Dort geht es mit einem scharfen Knick nach links weiter in Richtung der nach Hasselbach führenden Autostraße.

Mit wenigen Kurven, aber ohne jegliche Steigung, verläuft der breite Waldweg in einiger Entfernung von der nach Hasselbach führenden Landstraße. Einige Meter hinter der Straßenabzweigung nach Hasselbach (an einem Baum am rechten Wegrand ein Wegeschild mit der Ziffer "2", ein Baum am linken Wegrand zeigt als Wegmarkierung die Ziffer "6"), zweigt von unserem Wirtschaftsweg ein Fußpfad schräg nach links ab. Wir treffen auf einen von der nahen Landstraße herkommendenden Forstwirtschaftsweg. Diesem abwärts nach links verlaufendem Weg folgen wir bis zu einem Querweg.

Auf diesen Querweg biegen wir nach links ein, jedoch nur für ein kurzes Wegstück. Dann zweigt rechts ein Weg wieder talwärts ab, auf den wir einschwenken und der uns fast unmittelbar aus dem Wald entlässt. Von hier geht der Blick über die abfallenden Wiesenflächen nach Odersbach und zu dem auf der anderen Lahnseite liegenden Ort Kirchhofen. Mit dem vor uns liegenden Odersbach ist die Richtung vorgegeben und wir erreichen den Weilburger Ortsteil über den Forellenweg und die Runkeler Straße, der wir nach links und abwärts folgen.

Vorbei am Platz mit der Zufahrt zum Campingplatz und der Fußgängerbrücke über die Lahn biegen wir in die Lahnstraße ein, die uns aus Odersbach hinausführt. Der Weg verläuft nun stetig durch Wiesen lahnaufwärts in Richtung Weilburg. Wenn der Jugendzeltplatz erreicht ist, tritt unser Weg wieder dicht an die Lahn heran und führt nun als Pfad vorbei am Wehr zum Rollschiff und weiter zum Fels der Hauseley, wo der Weiterweg nur durch zwei Stegkonstruktionen ermöglicht wird. Unmittelbar neben der Lahn verläuft der Pfad, dann kommt die Kettenbrücke in Sicht und wir verlassen den Uferpfad und kommen in die Ortsstraße Odersbacher Weg. Von hier aus bietet sich ein Abstecher in die Weilburger Innenstadt an, die über die Kettenbrücke und den am Hang aufwärtsführenden Fußweg schnell erreicht wird.

Bis zum Bahnhof verbleibt nur noch eine kurze Reststrecke von ca. 1 km. Diese führt uns entlang des Odersbacher Wegs zum Postplatz und zur Steinernen Brücke, geradeaus weiter zur Oberlahnbrücke und dort ist der Bahnhof und damit der Startpunkt unserer Wanderung schon so gut wie erreicht.