Freizeit

Wanderung

Weilburg-Schupbach-Beselicher Kopf-Hofen-Runkel

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Streckenwanderung; Wegstrecke ca. 26 km, reine Gehzeit ca. 5,5 Stunden.

Da es sich bei nachstehend beschriebener Wanderung um keinen Rundweg handelt und angenommen wird, dass die Rückfahrt vom Zielort Runkel mit der Bahn erfolgt, habe ich den Weilburger Bahnhof als Startpunkt gewählt.

Zur hier beschriebenen Wanderung können Sie über den nachstehenden Link meine interaktive Karte aufrufen. Außerdem haben Sie über diesen Link die Möglichkeit, den Track zur Wanderung als gpx- oder kml-file herunterzuladen. Wanderung Weilburg-Beselicher Kopf-Runkel.

Weilburg; Aussicht nahe der Runkeler Straße

Aussicht nahe der Runkeler Straße

Diese Wanderung erreicht den Zielort Runkel an der Lahn nicht auf dem häufig begangenen Lahnhöhenweg oder dem Lahn Wanderweg -den ersten Streckenabschnitt von Weilburg bis hinter Odersbach ausgenommen- sondern benutzt den über Schupbach und den Beselicher Kopf nach Hofen und Schadeck führenden Bezirkswanderweg.

Dieser ist durchgehend mit zwei waagrecht parallel verlaufenden weißen Balken markiert. Die Markierung ist ab dem Bahnhof Weilburg bis zum Zielort Runkel überall durchgängig angebracht und gibt an allen Wegkreuzungen und Abzweigungen die Wegführung zuverlässig an. Wer die Strecke nicht im Dauerlauf absolviert, sondern mit der bei Wanderungen eigentlich selbstverständlichen Aufmerksamkeit begeht, sollte keine Probleme bei der Route haben. Auf eine allzu eine detaillierte Beschreibung jeder einzelnen Wegkreuzung und Abzweigung wird hier deshalb verzichtet.

Schwierige Streckenabschnitte finden sich nicht, anspruchsvoll ist einzig die Länge der Strecke. Wer sich diese zutraut, für den ist auch der einzig erwähnenswerte Anstieg von Odersbach zur Höhe des Kahlhau und der Abstieg über die Schadecker Treppen kein Thema.

Weilburg; am Beselicher Kopf

Am Beselicher Kopf

Etwa die Hälfte der Strecke verläuft auf asphaltierten Wegen, von der verbleibenden Hälfte der weitaus größere Teil auf befestigten Wald- und Landwirtschaftswegen, der kleine Rest ist unbefestigt. Asphaltwege sind nicht gerade des Wanderers liebste Wegebefestigung, aber immerhin ist die Wanderstrecke auch nach starken Regenfällen unproblematisch zu begehen.

Nach dem Start am Bahnhof Weilburg verläuft die Strecke entlang des Odersbacher Wegs und dann unmittelbar entlang der Lahn nach Odersbach. In Odersbach geht es aufwärts die Straße in Richtung Runkel, wobei der Blick ins Lahntal mit Odersbach, Kirschhofen und Weilburg vom Parkplatz an der Autostraße für die Wegführung entlang dieser Straße entschädigt. Gut 500 m hinter diesem Parkplatz biegt der Weg im spitzen Winkel schräg nach rechts in den Wald und führt fast zur Höhe des Kahlhau. Auf der Höhe verläuft der Weg steigungslos durch die Waldung, bis an einem Weidegelände nahe der Runkeler Straße der Blick in die Ferne freigegeben wird.

 

Weilburg; Wallfahrtskirche Beselich

Wallfahrtskirche Beselich

Ein kurzes Stück entlang der L 3020 (Alte Runkeler Straße) nach links, dann zeigt die Wegmarkierung auf der gegenüberliegenden Straßenseite den Weiterweg auf einer schnurgerade verlaufenden Wegstrecke im Wald an. Nach der langen Geraden folgen drei Richtungswechsel, dann treffen wir auf die Landstraße L 3452. Diese wird gleich darauf mit dem Ziel Christianshütte auf dem Rad- und Wanderweg Kerkerbachtal nach Christianshütte wieder verlassen. In Christianshütte verlässt unsere Wegmarkierung den Kerkerbachtalweg wieder u7nd bringt uns auf den Weg nach Schupbach.

in Schupbach führt unsere Markierung links an der Kirche vorbei, dann ein kurzes Stück entlang der Landstraße L 3322 nach Obertiefenbach und verlässt die Autostraße nach rechts in die Obertiefenbacher Straße, die durch freies Feld- und Wiesengelände weiterführt. Eine kleine Teichanlage wird passiert, gleich darauf ein größeres Fischgewässer. An dessen oberem Ende geht es im rechten Winkel nach links einen Feldweg aufwärts zum Waldrand. Von dort führt der Weg mit Blick zu den Erhöhungen der inzwischen begrünten Deponie Beselich und die Gerwerbeansiedlung an der B 49 zur Straßenabzweigung an der L 3322 nach Obertiefenbach. Zusammen mit dem Schild Wallfahrtskirche geht unsere Markierung nach links an einer Apfelplantage vorbei und es wird die Wallfahrtskirche Beselich mit dem noch bestehenden Mauerrest des ehemaligen Klosters auf dem Beselicher Kopf erreicht. Hier sind gut 2/3 der Strecke geschafft und ein wunderbarer Rastplatz mit herrlicher Aussicht erreicht.

Ein schöner Fußweg führt nun abwärts und bringt uns zum Friedhof von Niedertiefenbach. Am Friedhofseingang verlassen wir den Hauptweg auf einem schmalen Pfad nach links, treffen bald auf einen breiten Weg, dem wir nach links folgen und der uns wiederum auf einen Fußpfad entlässt, der am Ortseingangsschild von Niedertiefenbach an der Kreisstraße K 460 endet. Schräg rechts gegenüber weist unsere Markierung auf den Weiterweg in die links abgehende Ortsstraße am Rand des Neubaugebietes. Die Ortsstraße wird mit dem geradeaus in das Feld- und Wiesengelände verlaufenden Wirtschaftsweg verlassen und bringt uns ohne Abzweigung in den voraus liegenden Wald, der schnurgerade zum jenseitigen Waldrand durchwandert wird. Dort weist die Wegmarkierunng nach links.

Den eben durchschrittenen Wald zur Linken, begleitet uns rechter Hand ein Jungwaldbestand. Am Ende des Jungwaldes zweigt unser Weiterweg rechtwinklig nach rechts ab. (Hier ist die einzige Stelle des Bezirkswanderwegs, an der die Markierung leicht zu übersehen ist.) Der jetzt zu begehende Landwirtschaftsweg verläuft am rechten Hang, meist von schmalen Busch und Baumreihen begleitet, auf Hofen zu. In Hofen geht es die Kerkerbachtalstraße abwärts zum Kerkerbach, wo unsere Wegmarkierung wieder auf die des Rad- und Wanderweges Kerkerbachtal trifft.

Auf diesem Weg geht es nun mit unserer Markierung Richtung Kerkerbach/Runkel. Nach knapp 2 km verlassen wir den Kerkerbachtalweg wieder auf einem rechtwinklig nach links und aufwärts zu den Häusern von Schadeck abbiegendenden Weg. Am Ortseingang Schadecks treffen wir auf die Landstraße und folgen dieser zur Schlossstraße in die wir dann rechts zur Burg Schadeck abbiegen. Wir erreichen Burg Schadeck und die Evangelische Kirche, wo unsere Wegmarkierung nach links weist. Wenige Meter weiter erreichen wir die talwärts führenden Stufen der Schadecker Treppen. Den Blick vom dortigen Aussichtspunkt zur gegenüberliegenden Burg Runkel, zur Lahn und der Runkeler Brücke hat man sich hier verdient. Es verbleiben nur noch die 200 Stufen hinunter und die wenigen Schritte zum Bahnhof Runkel, wo die Wanderung endet und mit der Fahrt der Lahntalbahn nach Weilburg ihren Abschluss findet.

Weilburg; Blick auf Runkel von Schadeck

Blick auf Runkel von Schadeck