Freizeit

Wanderung

Weilburg-Tempelchen-Wasserreservoire-Blauer See-Löhnberg-Ahausen-Weilburg

Weilburg; Kranenturm

Der Kranenturm am Kanapeé

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Wegstrecke ca. 17 km, reine Gehzeit ca. 3 1/2 Stunden. Mehr als die Hälfte der Strecke verläuft im Wald. Offenes Gelände wird auf dem Streckenabschnitt kurz vor Löhnberg bis zum Ausgangspunkt Kettenbrücke durchwandert.

Für nachstehende Wanderung habe ich als Startpunkt die Hainallee an der Kettenbrücke (Ernst-Dienstbach-Steg) in Weilburg gewählt. Da es sich aber um eine Rundwanderung handelt, ist der Einstieg natürlich auch an anderen Streckenpunkten möglich.

Zur hier beschriebenen Wanderung können Sie über den nachstehenden Link meine interaktive Karte aufrufen. Außerdem haben Sie über diesen Link die Möglichkeit, den Track zur Wanderung als gpx- oder kml-file herunterzuladen: Wanderung Weilburg-Löhnberg-Weilburg

Ausgangspunk für diese Wanderung ist die Kettenbrücke (Ernst-Dienstbach-Steg) in der Hainallee. Auf der Kettenbrücke geht es zur anderen Lahnseite; zum Ende des Odersbacher Wegs. Am dortrigen Wendeplatz folgt am dem breiten Weg nach links, bis nach ca. 100 m ein schmaler Pfad über einige Trittstufen nach links zur Lahn führt. Der Wanderpfad verläuft nun unmittelbar entlang der Lahn, umrundet mit zwei Stegen den Hauslei und erreicht das Rollschiff. Von hier führt ein steil ansteigender Pfad den bewaldeten Hang hinauf und bringt uns zum Aussichtspunkt "Tempelchen".

Vom "Tempelchen" geht es auf breitem Weg weiter, entlang der unter Graf Johann Ernst zu Nassau-Weilburg angelegten Lindenallee. Am Ende der Allee biegt man rechts auf den steil abwärtsführenden asphaltierten Weg ein.  Die am linken Wegrand aufragende Futtermauer ist das einzige Überbleibsel des Hofgutes Wehrholz. Kurz nach dieser Basaltmauer zweigt links ein leicht ansteigender Waldwirtschaftsweg ab. Dieser bringt uns zum Aussichtspunkt Kanapeé mit dem Kranenturm.

Zur Fortsetzung der Wanderung wird die am Kanapeé vorüberführende Straße gequert, und gegenüber geht es, leicht ansteigend vorbei an den Parkplätzen der Hessenklinik, in den Wald hinein. Wir treffen auf einen Querweg mit einer Ruhebank (Forstrat Volker Vömel) und wenden uns nach rechts. Nach wenigen Minuten wird das umzäunte Gelände mit den Wassereservoiren der historischen Weilburger Wasserversorgung erreicht.

Weilburg; Reservoir der historischen Wasserversorgung Weilburgs

Weilburg, Reservoir der historischen Wasserversorgung Weilburgs

Am Gelände der historischen Wasserversorgung biegen wir nach links ab, an der kurz darauf folgenden Wegzweigung nach rechts. Dieser Weg führt zu einem Wegestern mit Schutzhütte. Hier geht es auf dem nach rechts abzweigenden geschotterterten Waldwirtschaftsweg weiter, und es wird die Autostraße B 49 erreicht. Auf der anderen Straßenseite führt nach links in den Wald hinein der "Butterpfad", auf dem wir die Wanderung fortsetzen.

Auf steigungslosem Weg bringt dieser Weg uns an den Böschungsfuß der B 49, schwenkt dort nach rechts und verläuft abwärts bis zu einer  Straßenunterführung. Nach links unterqueren wir die Autostraße B 49 und bleiben auf dem nun sanft ansteigenden Weg. Bald nach einer Rechtskurve wird dieser an einer Weggabelung nach rechts verlassen. Leicht abfallend bringt dieser Waldweg uns zu einer Wegkreuzung. Wir behalten dort unsere Richtung bei und gehen geradeaus weiter. Dann stoßen wir auf einen von rechts nach links aufwärts ziehenden Schotterweg. Für einen Abstecher zum "Blauen See" (ca. 500 m) geht es von hier nach links aufwärts, vorbei an einem rechts abzweigenden Wanderweg. Etwa 50 m nach dieser Abzweigung führt der leicht zu übersehende Zugang nach rechts zu einem ehemaligen Basaltbruch, der sich im Laufe der Jahre mit Wasser gefüllt hat.

Blauer See im Wald östlich Löhnbergs

Blauer See im Wald östlich Löhnbergs

Die weitere Wanderung führt uns den Weg wieder abwärts, vorbei an der Einmündung vom Herweg und vorbei an einer bald danach erreichten Abzweigung, die nach rechts führt und die B 49 überquert. Unser Weg führt geradeaus weiter und erreicht den rechts am Wegrand liegenden kleinen Friedhof der ehemaligen jüdischen Gemeinde von Löhnberg. Von hier führt uns der Wanderweg zum Crombacher Hof, wo wir im spitzen Winkel nach rechts einbiegen und auf einer Brücke die B 49 queren.

Zwei von rechts auftreffende Wege bleiben unbeachtet, dann treffen wir auf eine Fahrstraße, der wir nach rechts zur Ortsbebauung folgen. Am Begin der Forsthausstraße biegen wir nach links in die Straße Güldenstadt ab und treffen dann auf die quer verlaufende Autostraße Selbenhäuser Straße. Wir folgen dieser bis zum Verkehrskreisel und biegen dort nach links in die Wetzlarer Straße ein. Die Straße trifft auf die Autostraße L 3020. Entlang dieser gehen wir ein kurzes Stück nach rechts, dann führt auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Weg zu den dort vorhandenen Gartenanlagen. Hier befindet sich ein schöner Rastplatz am Brunnen des "Sauerborns", aus dem ein erfrischender Säuerling gefördert werden kann.

Vom Sauerborn an folgen wir der Beschilderung des Lahnradwegs bis Ahausen. Der Weg leitet durch die Gärten, überquert die Lahntalbahn und führt entlang der Lahn zum Löhnberger Bahnhof. Dort wird auf einer Fuß-/ und Radfahrerbrücke die Lahn gequert, der Wander- und Radweg führt nach rechts zum Löhnberger Wehr mit Schleuse und verläuft dann durch die Lahnwiesen nach Ahausen.

Weilburg; Löhnberger Mühle mit Lahnwehr

Weilburg, Löhnberger Mühle mit Lahnwehr

Bevor der Radweg am Ortsrand von Ahausen nach links zur Ortsstraße und dann über die Ahäuser Brücker geführt wird, verlassen wir den Radweg und gehen auf schmalem Pfad rechts zur Lahn, unterqueren die Ahäuser Brücke und folgen dem Leinpfad nach Weilburg, der an der Schiffstunneleinfahrt endet. Dort führen Treppenstufen aufwärts zur Straße und wir wenden uns nach rechts zur Oberlahnbrücke. An der Oberlahnbrücke queren wir die Straße um leicht ansteigend nach links das Landtor am König-Konrad-Platz zu erreichen.

Am Landtor führt zwischen der Säule des König-Konrad-Denkmals und dem Chor der ehemaligen Katholischen Kirche der Weg abwärts der Straße "Mühlberg". An der ersten Abzweigung geht es ein kurzes Straßenstück rechts abwärts und wir erreichen die Straße "Im Bangert". Nach rechts und dann weiter entlang dieser Straße passieren wir den vom Obst- und Gartenbauverein Weilburg unterhaltenen "Terrassengarten", dann die "Alte Kaserne" und erreichen gleich darauf den Ausgangspunkt dieser Wanderung an der Kettenbrücke.