Freizeit

Spaziergang

Kettenbrücke-Steinerne Brücke-Gebück-Schlossgarten

Weilburg; Kettenbrücke

Kettenbrücke

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Wegstrecke ca. 3 km, reine Gehzeit ca. 45 Minuten.

Ausgangspunk ist der Schloßplatz. Den Eingang zum Schloss im Rücken geht es geradeaus durch die Neugasse zum Denkmal. Dieses wurde hier auf dem zur Lahn abfallenden Hainberg am 02.September 1875 zur Erinnerung an die im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 gefallenen Soldaten aus dem damaligen Oberlahnkreis errichtet. Gegenüber auf der anderen Lahnseite liegt das Kanapeé, auf dessen Höhe der Kranenturm zu sehen ist. Am Fuß des Hainbergs ist das erste Wegziel zu sehen, die Kettenbrücke (Ernst-Dienstbach-Steg). Diese erreicht man auf dem nach rechts, den Hainberg bergabwärts führenden Weg. Über die Kettenbrücke gelangt man auf die andere Lahnseite und gleich darauf zum Ende des Odersbacher Wegs.

Links führt der Weg entlang der Lahn über den Hauseleypfad zum Rollschiff oder auch über die Höhe nach Odersbach; geradeaus durch den Wald aufwärts führt ein Weg auf das Kanapeé.
(Schloßplatz - Odersbacher Weg ca. 10 Min.)

Zum Postplatz und zur Steinernen Brücke geht es rechts weiter, entlang der Straße "Odersbacher Weg". Am Postplatz wird die Hauptverkehrsstraße erreicht. Aus der Stadt herausführend geht es entweder die Taunusseite hinauf Richtung Limburg oder, etwa auf Flussniveau bleibend, lahnaufwärts Richtung Löhnberg und Wetzlar.
(Kettenbrücke - Postplatz ca. 15 Min.).

Die sich von hier bietende Sicht über die Steinerne Brücke zum Schloss ist eine der "Schokolodenansichten" Weilburgs.

Weilburg; Schloss mit "Steinerner Brücke"

Schloss mit Steinerner Brücke

Beherrscht wird der Postplatz von dem 1786/87 erbauten Postgebäude. Vor dem Gebäude befindet sich der Postbrunnen, am Beginn der Steinernen Brücke die beiden Zollhäuser und auf der anderen Straßenseite eine kleine Anlage mit der Luthereiche und dem Lutherdenkmal.

Weilburg; Postplatz

Postgebäude am Postplatz

Auf der Steinernen Brücke die Lahn überquerend, wird die zur Stadt hinaufführende Niedergasse erreicht. Der Vorbau des mit einem turmartigen Aufbau versehenen Eckhauses am Beginn der Niedergasse weist noch auf seinen Vorgänger hin, den rechten Turm des einstigen inneren Brückentores.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite führt eine schmale Gasse zwischen dem steil aufragenden Schlossfelsen und der ehemaligen Brücken- oder Schlossmühle zum Zugang des Gebücks ("Schöner Weg, schöner Blick, zum Schloss durchs Gebück").

Ursprünglich unterhalb der Schlossanlagen ein natürliches Hindernis gegen Angreifer, wurde dieser Bereich 1789 gärtnerisch angelegt und bepflanzt. Schattige Wege führen heute durch das Gebück.

Gleich nach passieren des Zugangstores zum Gebück im Hof der ehemaligen Brückenmühle, zweigt vom Uferweg rechts ein im Zickzack zum Schloss hinaufführender Weg ab. Dieser Weg erreicht die obere Schlossterrasse direkt an der Südostecke des Schlosses. Von hier bietet sich ein herrlicher Blick hinunter zur Lahn mit dem oberen der beiden Weilburger Lahnwehre.

Ein Durchgang im Südflügel führt in den Renaissancehof und von dort gelangt man zum Ausgangspunkt Schloßplatz.
(Postplatz - Schloßplatz ca. 20. Min.).