Freizeit

Wanderung

Weilburg-Weiltal-Kubach-Tiergarten-Weilburg

Weilburg; Im unteren Schlossgarten

Im unteren Schlossgarten

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Wegstrecke ca. 17 km, reine Gehzeit ca. 4 Stunden.

Für nachstehende Wanderung habe ich als Startpunkt den in der Weilburger Altstadt gelegenen Schloßplatz gewählt. Da es sich aber um eine Rundwanderung handelt, ist der Einstieg natürlich auch an anderen Streckenpunkten möglich.

Zur hier beschriebenen Wanderung können Sie über den nachstehenden Link meine interaktive Karte aufrufen. Außerdem haben Sie über diesen Link die Möglichkeit, den Track zur Wanderung als gpx- oder kml-file herunterzuladen: Weilburg-Weiltal-Kubach-Tiergarten-Weilburg.

Ausgangspunkt unserer Wanderung in der Umgebung Weilburgs ist der vor dem Eingang zum Hochschloss gelegene Schloßplatz. Von hier gehen wir in den Innenhof des Schlosses und verlassen diesen wieder durch den Bogendurchgang neben dem Löwenbrunnen zur oberen Gartenterrasse des Schlossgartens. Rechts sehen wir die obere Orangerie, ebenso festlicher Gartensaal wie als Kirchengang auch Verbindung zwischen Schloss und Kirche. Wir wenden uns nach links zur Balustrade von wo aus der Blick hinunter zur Lahn und in das Gebück geht und spazieren weiter zum Lindensaal und zur Terrasse auf dem Dach der unteren Orangerie. Von hier geht der Blick zur unteren Gartenterrasse und zum Lahntal, wo das nächste Teilstück unserer Wanderung verläuft.

Über eine der Freitreppen an den Seiten der unteren Orangerie gehen wir zur unteren Gartenterrasse und dort zur gusseisernen Balustrade an ihrem südlichen Ende mit dem Blick zur darunter liegenden "Parterre-Terrasse" und dem Landtor.

Vom Geländer aus wenden wir uns nach rechts, hin zum alten Stadtturm aus dem 14. Jahrhundert und gehen dann von dem kleinen Vorplatz am Stadtturm über einen Treppenabgang hinunter zum König-Konrad-Platz. Gegenüber befindet sich die ehemalige katholische Kirche (s. Vorstadt). Über den Fußgängerüberweg zur anderen Straßenseite und nach links zum Landtor und der dahinter errichteten Säule des König-Konrad-Denkmals. Zwischen dem Denkmal und früheren katholischen Kirche führt unser Weiterweg die Straße Am Mühlberg abwärts hinunter zur Lahn.

Vorbei geht es am Weiltaltunnel für Kraftfahrzeuge und kurz bevor wir die Bahnunterführung am Eisenbahntunnel erreichen, überqueren wir auf der Straßenbrücke eine Schleusenkammer der Doppelschleuse am Ausgang des Schiffstunnels. An der Eisenbahnbrücke der Lahntalbahn gehen wir von der Straße nach rechts auf den hier beginnenden Leinpfad. Neben anderen Wegemarkierungen finden wir hier auch unsere Markierungen "L" und "Winkel" auf weißem Grund.

Auf dem asphaltierten Leinpfad geht es dicht neben der Lahn und der links verlaufenden Bahnlinie zur Mündung der Weil, die hier auf einem kleinen Steg überquert wird. Etwa 250 bis 300 m weiter -  auf der anderen Seite der Bahntrasse steht ein Haus - zweigt unser Wanderweg "L" und "Winkel" nach links mit Richtung Freienfels und Weilmünster ab und unterquert mit einem gekrümmten Tunnel den Bahnkörper. Am Ausgang der Unterführung wenden wir uns nach rechts und kommen zur Landstraße L 3323 die rechts nach Kirschhofen bzw. Aumenau/Runkel führt. Links sehen wir das Restaurantgebäude der "Guntersau" und die Straßengabelung an der Weilstraße.

Von unserem Standpunkt an der L 3323 überqueren wir diese schräg nach rechts und achten dann an der Böschung auf einen Trittsteig, der bei einem Markierungszeichen mit der Landstraßennummer schräg nach links aufwärts in den Wald führt; die Markierung ist weiterhin "L" und "Winkel". Der erste Teil des Pfads ist oft verdeckt durch abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume, trifft aber bald auf einen breiten Forstweg. Diesem folgen wir nach links, umgehen mit dem Weg ein kleines Seitental und ignorieren die beiden Waldwege, die in der Linkskurve von rechts auf unseren Weg stoßen. Dort, wo unser Wanderweg auf einen von links heraufziehenden geschotterten Forstweg trifft, folgen wir nun diesem nach rechts und erreichen bald ein Wegedreieck, dessen eine Seite von markanten Buchen gesäumt ist. Hier geht es geradeaus weiter, der Weg folgt bald darauf einer starken Linkskurve und kurz danach wird wieder ein Wegedreieck erreicht. Hier führt unser Wanderweg leicht abfallend nach links weiter. Es geht nahe einem kleinen Bach abwärts, dann treffen wir auf einen aus dem Tal heraufziehenden und nach rechts weiterführenden Forstweg. Wir biegen nach links auf diesen Weg ein und abwärtsgehend, wird bald eine Weggabelung erreicht, an der wir unsere bisherigen Markierungen "L" und "Winkel" verlassen und zur Markierung "Dreieck" wechseln. Mit dieser geht es geradeaus und zusammen mit dem zur Weil führenden Bach abwärts.

Weilburg; Burgruine Freienfels

Burgruine Freienfels von der Anhöhe bei Kubach aus

Unmittelbar vor einer Linkskurve zweigt eine Trittspur mit der Markierung "Dreieck" nach rechts zu dem schmalen Weilzufluss ab und bringt uns nach wenigen Metern auf den befestigten Weiltalweg. Dieser führt von der Weilquelle im Taunus bis zur Mündung der Weil in die Lahn und wurde auf diesem Streckenabschnitt auf der Bahntrasse der ehemaligen Weiltalbahn angelegt.

Wir folgen dem Weiltalweg nur wenige Meter nach rechts und verlassen ihn wieder auf einer schmalen Wegspur, die kurz vor dem Kubacher Wehr zu einem kleinen Fußgängersteg über die Weil führt. (Hinweis: Der Fußgängersteg ist zz. wegen Schäden gesperrt. Die nächste Brücke zur Weilquerung ist die Straßenbrücke bei Freienfels. Umweg ca. 30 Minuten.) Am anderen Weilufer folgen wir dem Pfad, dann nach rechts und ein kurzes Stück entlang des Wiesenwegs am Ufer der Weil. Wenn der Weg unter den Bäumen heraustritt, ist voraus die Burgruine Freienfels zu sehen und dann trifft unser Wanderweg auf die durch das Weiltal führende Landstraße L 3025. Diese wird schräg nach links überquert und dann führt der Weiterweg nach rechts aufwärts in den Wald.

Nach einer Links- und einer Rechtskurve wird der erste Absatz des Anstiegs erreicht. Wir wechseln hier auf einen unmarkiertem Grasweg nach rechts und verlassen damit die Wegemarkierung "Dreieck", die in einer scharfen Linkskurve weiterführt. Wir folgen dem Weg bis zum Waldrand und der sich dort anschließenden Ackerfläche. Ab hier führt die Wegspur entlang des Waldsaums nach rechts, begleitet von Acker-, Wiesen- und Weideflächen. Dann kommen schon das Gewerbegebiet zwischen Kubach und Weilburg ins Blickfeld und gleich darauf das Kubacher Dorfzentrum mit dem Kirchturm. Unser Pfad trifft auf einen befestigten Landwirtschaftsweg, dem wir nach rechts weiter in Richtung Kubach folgen. Hier angebrachte Markierungstafeln sind die des "Naturpark-Hochtaunus-Rundwegs" und solche mit dem Symbol einer Höhle.

Weilburg; Blick auf Kubach

Blick auf Kubach

Am Ortsrand von Kubach treffen wir auf die Weilbergstraße, der wir ein kurzes Stück abwärts bis zur ersten Abzweigung nach rechts folgen. Wir benutzen diese Abzweigung und gehen einen Grasweg hinunter, treffen im Tal auf einen Querweg und folgen diesem für wenige Meter nach rechts, um ihn auf einer Pfadspur gleich wieder nach links zu verlassen. Der Pfad ist evtl. überwuchert und kann leicht übersehen werden. Er führt auf den Waldrand zu und überquert dort mit einem kleinen Holzsteg den zur Weil fließenden Kubach. Unmittelbar hinter dem Steg leitet der Pfad steil und schräg nach links aufwärts in den Wald.

Nach einem kurzen Wegstück führt der Pfad aus dem Wald heraus und wir wenden uns auf dem Wiesenpfad nach rechts, an der gleich darauf folgenden Gabelung nach links und weiter aufwärts über den Wiesenpfad zum Waldrand. Entlang des Waldrands geht es weiter bergauf bis zur Kammhöhe. Von hier aus gehen die Blicke zu der bereits im Weiltal gesichteten Burgruine Freienfels und zu dem auf unserer Höhe befindlichen Bau über dem Eingang zur Kubacher Kristallhöhle. Der auf der Kuppe verlaufende Kammweg führt direkt darauf zu und so erreichen wir nach wenigen Minuten das Bewirtschaftungsgebäude der Kristallhöhle.

Vorbei an Eingangsgebäude und Parkplatzzufahrt der Kristallhöhle führt unser Weiterweg geradeaus, jetzt begleitet von einer Wegemarkierung "Wisent". Der Schotterweg kreuzt die Kreisstraße K 411 Kubach-Edelsberg und führt auf der anderen Seite fast schnurgerade auf den voraus liegenden Wald zu. Wo der Weg in den Wald eintritt, wenden wir uns nach links auf den leicht abwärts gerichteten Weg zur Grillhütte und Richtung Kubach. Mit einer Linkskurve wird der Grillplatz passiert und dann der Kubacher Sportplatz. Gleich darauf erreichten wir eine kleine Windmühle, ein kleines Wasserrad und einige Ruhebänke. Hier verlassen wir den Asphaltweg und biegen auf den nach rechts abzweigenden Weg ein.

Weilburg, bei Kubach, Wiesental des Kubach

Wiesental des Kubach

Fast eben führt dieser Weg unter schattigen Bäumen und teilweise neben dem uns entgegenfließenden Kubach am Rand des Wiesentals entlang. An einer Weggabelung, die Markierungen "Naturpark-Hochtaunus-Rundweg" und "Wisent" biegen nach rechts ansteigend in den Wald ab, wechseln wir auf die andere Talseite und gehen dort am Waldrand nach rechts weiter. An einem Hochstand, den wir nach ca. 150 m erreichen und der durch einen Busch gut getarnt wird, biegen wir nach links in den Wald hinein ab und treffen nach einem kurzen und leicht aufwärts führenden Wegstück auf die Bundesstraße B 456. 

Am Straßenrand gehen wir die wenigen Meter nach links zur Kreuzung und queren auf die andere Straßenseite, dorthin, wo die abfallende Straße zum Wildpark Tiergarten Weilburg führt.

Wer den Wildpark Tiergarten Weilburg oder die dortige Gaststätte besuchen will wandert einen knappen Kilometer weiter die Straße entlang und erreicht dann den Parkplatz und Eingang des Tiergartens auf der rechten Straßenseite. Der Rückweg vom Tiergarten erfolgt dann wieder die Straße entlang bis zum Ende der Leitplanke auf der rechten Straßenseite.

Am Ende der Leitplanke auf der rechten Straßenseite der vom Tiergarten herführenden Landstraße, treffen wir bei dem in den Wald eintretenden Weg wieder die Markierung "L" für den Lahnhöhenweg. Mit dieser Wegmarkierung halten wir uns an der folgenden Weggabelung links und kommen gleich darauf zum Wanderparkplatz "Pfannstiel", den wir überqueren und mit der Markierung "L" wieder verlassen. Auf breitem Forstweg geht es geradeaus weiter bis zu einem Querweg, auf den wir nach rechts einbiegen, an der gleich danach folgenden Wegkreuzung aber wieder nach links verlassen. Geradeaus verläuft der Weg weiter abwärts durch den Wald, tritt dann aus diesem heraus und führt am gegenüberliegenden Hang ansteigend und wieder unter Bäumen weiter. Dann geht der Weg in eine asphaltierte Straße über und bringt uns zum Windhof, einer ehemaligen Sommerresidenz und einem Lustschloss der Weilburger Grafen.

Weilburg; Windhof

Windhof

Zur Zeit seiner Erbauung (1714-1726) war eine Sichtverbindung von der oberen Orangerie im Schlossgarten zum Windhof vorhanden und entsprach damit dem Ideal barocker Garten- und Landschaftsgestaltung. Wegen des heutigen Baumbestands vor dem Windhof besteht diese Sichtverbindung leider nicht mehr. Der Windhof dient heute der Staatlichen Technikerschule als Wohnheim.

Wir überqueren die nach rechts führende Straße Am Windhof und gehen auf dem Bürgersteig geradeaus den erst sanft, dann steiler talwärts führenden Braunfelser Weg in Richtung zur Stadt Weilburg. Bald erblicken wir die den Lahnfelsen beherrschende Stadt- und Schlosskirche und Schlossanlage. Vorbei am Friedhof erreichen wir eine Straßenkreuzung die wir überqueren, um auf der anderen Seite geradeaus weiter in die Goethestraße zu gehen. Die rechtsseitige Bebauung dieser Straße endet nach wenigen Häusern und kurz darauf wird der Pavillonbau des "Teehäuschens" erreicht. Von hier führt ein Treppenweg unter den Bäumen abwärts und nach links hinunter zur Straße Am Karlsberg. Diese überquerend und den Fußweg auf der anderen Straßenseite leicht aufwärts nach rechts weitergehend, stehen wir kurz darauf über dem Portal des Weilburger Eisenbahntunnels. Hier wenden wir uns nach links und nach ca. 200 m erreichen wir die von Weilburg in den Taunus führende Frankfurter Straße.

Gegenüber sehen wir die Umfassungsmauer des alten Friedhofs. Die dortige Passionsstätte mit der Heilig-Grab-Kapelle und dem Kalvarienberg ist Weilburgs ältestes noch vorhandenes Bauensemble. Der Zugang erfolgt von dem Weg an der unteren Umfassungsmauer.

Die Frankfurter Straße abwärts ist das Landtor zu sehen und von dort geht es entweder wieder über die Treppe am König-Konrad-Platz in den Schlossgarten und dann zum Schloßplatz, oder geradeaus entlang der Straße Vorstadt und dann die Marktstraße nach rechts aufwärts über den Marktplatz zum Schloßplatz, wo unsere Wanderung ihren Ausgangspunkt nahm.