Freizeit

Wanderung

Schloßplatz-Tempelchen Schellhofkopf-Schloßplatz

Weilburg; Tempelchen am Schellhofkopf, Blick von der oberen Schlossgartenterrasse

Blick von der oberen Schlossgartenterrasse zum
Tempelchen am Schellhofkopf

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Wegstrecke ca. 6 km, reine Gehzeit ca. 2 Stunden.

Die erste Teilstrecke der Wanderung zum Tempelchen auf dem Schellhofkopf ist vom Schloßplatz bis zur Heilig-Grab-Kapelle auf dem alten Friedhof identisch mit der Wegbeschreibung, die im Abschnitt "Freizeit", Spaziergänge", "Stadtrundgang" zu finden ist, weshalb hier auf die Wiederholung dieses Wegstücks verzichtet wird.

Am alten Friedhof an der Frankfurter Straße, nahe dem Eingang der am 28.10.1958 geweihten katholischen Kirche, wird die Frankfurter Straße überquert. Auf der anderen Straßenseite geht es entlang des Fußwegs am Haus Frankfurter Straße 7 weiter. An der gleich darauf folgenden Wegteilung (links führen Treppenstufen hinunter zum Bahnübergang zwischen Eisenbahnbrücke und -tunnel) geht es nach rechts und leicht abfallend zur Straße, die vom Ahäuser Weg auf den Karlsberg führt.

An der gegenüberliegenden Straßenseite findet sich der Karlsbergbrunnen und an dessen Rückseite führt der Weiterweg in Kehren und über einige Treppenstufen bergauf. Der Fußweg mündet am Ende einer kleinen Stichstraße (Goethestraße) am Pavillonbau "Teehäuschen".

Aufwärts führt der Weg weiter zur Goethestraße und entlang dieser nach links geht es zur Kreuzung Lessingstraße, Braunfelser Weg, Schmittbachweg. Hier wieder nach links und durch die Lessingstraße zum Gymnasium Philippinum.

Kurz vor dem Gymnasium zweigt links die kurze Straße "Auf dem Dill" ab, an deren Ende sich der jüdische Friedhof befindet. Der Friedhofseingang ist verschlossen, der Schlüssel ist jedoch im Rathaus oder im Nachbarhaus "Auf dem Dill 6" erhältlich. An Samstagen und jüdischen Feiertagen wird kein Zugang zum Friedhof gestattet.

 Am Gymnasialgebäude geht es über den Parkplatz nach links zu einem Asphaltweg, der nach rechts, vorbei an der Hessentagshalle (Turnhalle), zum Sportplatzgelände und an dessen Rand dann in einem weiten Linksbogen verläuft. Ein kurzer Anstieg endet vorerst auf dem Pausenhof der Windhofschule des Landkreises Limburg-Weilburg, einer Schule für Lernhilfe und für Körperbehinderte. Wiederum einige Stufen weiter aufwärts und man steht am Eingang der Heinrich-von-Gagern-Schule, einer Haupt- und Realschule des Landkreises.

Dieses Schulgelände wir über den Fahrradabstellplatz nach links verlassen. Dort verläuft ein mit Basaltsplit und -sand befestigter Wirtschaftsweg. Für einige Meter geht es nach links, um dann an der Weggabelung nach rechts in Richtung des Waldrands abzubiegen. Am Rand des Waldes geht es wieder nach links und der Weg führt zu der schon zuvor erblickten Hütte am Ahäuser Sportplatz.

Weilburg; Schlosskirche und Hochschloss vom Tempelchen Schellhofkopf

Stadt- und Schlosskirche und Hochschloss vom Tempelchen Schellhofkopf.

Am Sportplatzrand taucht der Weiterweg in den Wald ein und nur wenige Dutzend Meter weiter auf dem Gras bewachsenen Waldweg wird eine Abzweigung erreicht. Diesem abzweigenden Stichweg nach links folgend, taucht nach weniger als 200 m das Tempelchen auf dem Schellhofkopf auf.

(Schloßplatz bis Tempelchen Schellhofkopf ca. 1 Stunde)

Der Rückweg vom Aussichtsplatz des Tempelchens führt den Stichweg zurück bis zur Abzweigung und dann nach links bergab. Der abwärts führende Weg kann zeitweise stark mit Gras überwuchert sein und nach kräftigen Regenfällen sucht sich hier auch das Wasser seinen Lauf zur Lahn.

 Geradeaus führt dieser Waldweg bis zum bewaldeten Abhang, an dessen Fuß die Fahrstraße des Ahäuser Wegs und die Lahn zu sehen sind. Hier geht es nach rechts weiter abwärts und kurz darauf ist die Straßenkreuzung an der Ahäuser Brücke erreicht. Hier hat der Ahäuser Heimatverein zur Erinnerung an die ehemalige Grube Allerheiligen eine frühere Erzverladestation restauriert und instand gesetzt.

Weilburg; Eisenerzverladestation Ahausen

Vom Ahäuser Heimatverein restaurierte Eisenerzverladestation

Der Weiterweg verläuft nun für etwa 50 m neben der Autostraße in Richtung Weilburg, dann wird die Straße überquert und der unmittelbar an der Lahn verlaufende Leinpfad erreicht. Nur wenig mehr als zwei Kilometer sind es, die auf dem Leinpfad direkt nach Weilburg führen. Dabei wird die Weilburger Lackfabrik (Weilburger Coatings) und die Weilburger Brauerei Helbig passiert. Dort ist auch die Anlegestelle der "Wilhelm von Nassau", mit der eine Schiffstour auf der Lahn  unternommen werden kann und die auch eine Einfahrt in den Schiffstunnel einschließt. Von der Schiffsanlegestelle ist es nur noch ein kurzes Stück zur Weilburger Eisenbahnbrücke und nach deren Unterquerung wird der Leinpfad über Treppenstufen an der Schiffstunneleinfahrt verlassen.

Gleich nach dem Schifffahrtstunnel geht es am Weiltaltunnel vorbei zur Oberlahnbrücke. An der dortigen Ampelanlage wird die Straße nach links zum Glasturm des Parkhauses gequert und über die Treppe oder den Aufzug in diesem kleinen Turmbau gelangt man zum König-Konrad-Platz, über den der Weg bereits zu Beginn des Spaziergangs führte.

Hier geht es vorbei am Landtor und durch die Vorstadt bis zu dem kleinen Pankgrafenplatz mit der Skulptur des Stadtpfeifers, schräg gegenüber der Marktstraße. Über die aufwärts führende Marktstraße wird schnell der Marktplatz erreicht und durch die Schloßstraße auf der gegenüberliegenden Marktplatzseite geht es zum Schloßplatz, dem Ausgangspunkt des Spaziergangs zum Tempelchen am Schellhofkopf.

(Tempelchen Schellhofkopf bis Schlossplatz ca. 1 Stunde).