Freizeit

Wanderung

Weilburg-Ahausen-Selters-
Drommershausen-Weilburg

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Wegstrecke ca. 15 km, reine Gehzeit ca. 3 Stunden.

Für nachstehende Wanderung habe ich als Startpunkt den in der Weilburger Altstadt gelegenen Schloßplatz gewählt. Da es sich aber um eine Rundwanderung handelt, ist der Einstieg natürlich auch an anderen Streckenpunkten möglich.

Zur hier beschriebenen Wanderung können Sie über den nachstehenden Link meine interaktive Karte aufrufen. Außerdem haben Sie über diesen Link die Möglichkeit, den Track zur Wanderung als gpx- oder kml-file herunterzuladen: Weilburg-Ahausen-Selters-Drommershausen-Weilburg.

Der Anfang dieser Wanderung ist vom Ausgangspunkt Schloßplatz bis zum Landtor am König-Konrad-Platz identisch mit dem ersten Wegabschnitt des Spaziergangs, der im Abschnitt "Freizeit", Spaziergänge" unter "Stadtrundgang" beschrieben ist. Hier wird deshalb auf eine Wiederholung der dort vorhandenen Wegebeschreibung für dieses Wegstück verzichtet.

Links vom Landtor, entlang der Steinmauer zum Gebück, geht es zur Fußgängerbrücke und dem dahinterliegenden verglasten Treppenturm. Über die Treppe oder den Fahrstuhl nun hinunter zum Ausgang im Erdgeschoss. Am Beginn der Oberlahnbrücke auf der anderen Straßenseite wenden wir uns auf dem Gehweg nach rechts, um dann links in den Ahäuser Weg einzuschwenken. Wir erreichen den Schiffstunnel und überqueren den Schleusenkanal zur obereren Schiffstunneleinfahrt. Über eine Treppe, die hinunter zum Schleusenkanal führt, erreichen wir den Leinpfad am Lahnufer, auf dem wir die Eisenbahnbrücke unterqueren und in Richtung Ahausen wandern. Als Wegezeichen begleitet uns das "L" und ein auf dem Kopf stehendes "T".

Vorbei am Anlegeplatz des Fahrgastschiffes bei der Brauerei Helbig führt der Weg weiter am Ufer der Lahn, dann taucht schon die Ahäuser Brücke im Blickfeld auf. Wir verbleiben auf dem die Ahäuser Brücke geradeaus unterquerenden Leinpfad. Danach schwenkt der Weg mit einer Kurve zu den Häusern Ahausens, führt dann aber nach links und am Rande der Gärten weiter in Richtung Löhnberg (Hinweisschild 2,1 km), dessen erste Häuser auf der Höhe der anderen Lahnseite schon bald sichtbar werden.

Fortschreitend auf dem zwischen Lahnwiesen und Landwirtschaftsflächen verlaufenden breiten Asphaltweg ist Minuten später der mächtige Bau der alten Löhnberger Mühle zu sehen und dann auch das schräg zur Fließrichtung verlaufende Wehr. Die den Höhenunterschied ausgleichende Schleuse und das Schleusenhaus werden erreicht. Dort befindet sich eine kleine Gastronomie, als Bewirtschaftungszeit ist angegeben "Mittwoch bis Sonntag ab 11.00 Uhr". (Von Weilburg bis hierher ca. 40 Minuten).

Weilburg; Löhnberger Mühle mit Lahnwehr

Löhnberger Mühle mit Lahnwehr

Am Beginn des oberen Schleusenkanals verzweigt sich der Weg. Der rechte Zweig führt ebenso nach Selters - leicht ansteigend und asphaltiert - wie die linke Abzweigung, die als grasbewachsener Pfad am Lahnufer verläuft. Auf den Asphaltweg werden wir wieder am Selterser Ortseingang treffen, jetzt benutzen wir den entlang der Lahn verlaufenden Pfad.

Die Pfadspur unterquert die nach Löhnberg führende Fußgängerbrücke, verläuft unmittelbar am Lahnufer unter Bäumen und bietet prächtige Blicke zur Burgruine und Kirche von Löhnberg, wie zu den Lahnwiesen am Löhnberger Ufer und bald wird auch der Kirchturm von Selters von hier sichtbar. Wenige Meter nachdem rechter Hand erste Häuser von Selters aufragen, zweigt - kurz vor einem Anlege- und Rastplatz für Bootswanderer - im spitzen Winkel und nach rechts ansteigend, der Weg zur Ortsstraße "Am Lahnberg" ab. An der Straße Am Lahnberg liegt schräg links die Vesperstube "Der Lahnpirat"; im Sommer an Wochenenden bewirtschaftet.

Wir gehen die Ortsstraße Am Lahnberg aufwärts zu ihrer Einmündung in die nach Ahausen führende Landstraße. Entlang der Landstraße gehen wir nach rechts aufwärts und passieren dabei die Einmündung des Asphaltwegs nach Löhnberg. Noch ca. 100 m weiter, dann zweigt von der gegenüberliegenden Straßenseite im spitzen Winkel und ohne Wanderwegezeichen ein Weg nach links in den Wald hinein ab. Auf diesem Forstwirtschaftsweg geht unsere Tour weiter und wir wandern geradeaus, ein nach rechts aufwärts abzweigender Waldweg bleibt unbeachtet, ebenso der nächste, an einem kleinen Platz rechts abzweigende Wirtschaftsweg. Hier gehen wir auf einem grasbewachsenen Weg weiter geradeaus. Die ersten Meter noch breiter Weg, wird dieser zum Pfad und ist, besonders im Sommer, kaum noch als Weg erkennbar. Hohes Gras, Farne und weiterer Bewuchs lassen ihn dann fast verschwinden. Schon bald aber tritt der Pfad unter den Bäumen heraus und ist auch wieder als Fußpfad erkennbar. Auf dem zur linken Hand hier abfallenden Hang finden sich kleine Weideflächen und Streuobstwiesen und für ein kurzes Stück führt der Pfad zwischen den Obstwiesen weiter. Der Blick geht von hier weit ins Lahntal und zu den Höhen des Westerwaldes.

Weilburg; Bei Selters: Blick ins Lahntal

Bei Selters: Blick ins Lahntal

Wir treffen nun auf die Kreisstraße 418 zwischen Selters und Drommershausen, überqueren diese und treten wieder in den Wald ein; weiterhin ohne Wanderwegkennzeichen. Wir befinden uns im Distrikt Wingertskopf und der Waldweg steigt nun sacht an. Ein links abzweigender Weg bleibt unbeachtet und die sanfte Steigung weicht schnell einer eben verlaufenden Wegstrecke. Mit einer weiten Kurve zieht der Weg bald nach rechts und bringt uns zu einer alten Eiche und einem dort verlaufenden Waldwirtschaftsweg.

An diesem Weg verläuft das Wegezeichen "Winkel" des Taunusklubs und wir biegen nach links auf diese Route ein. Bei einer nach links abzweigenden Wegstrecke verlassen wir das Wegzeichen wieder, indem wir unsere Richtung geradeaus beibehalten. Für wenige Meter ist noch befestigter Weg vorhanden, dann beginnt ein grasbewachsener, auch im Sommer feuchter Wegabschnitt. Besonders an vereinzelten Wasserlachen ist der weiche Waldboden hier von Wildschweinen umgewühlt.

Der bisherige Baumbestand wird dann auf beiden Wegseiten von aufstrebendem Jungwald abgelöst, danach beginnt rechter Hand ein Fichtenwaldbestand. Bereits ca. 100 m weiter endet dieser Fichtenbestand und wird von Laubwald abgelöst. An dieser Stelle biegen wir im rechten Winkel ab und wandern in der Schneise auf leicht abfallendem Terrain weiter. Mit einem Rechtsbogen tritt unsere Route aus dem Wald hinaus und entlässt uns auf eine breite offene Schneise, in der eine Stromleitung und die Hochmasten einer Überlandleitung geführt werden. Hier geht es wenige Meter nach rechts und wir treffen auf das Wiesengelände der umzäunten Weideflächen des Steinzlerhofs.

Weilburg; Eiche am Wanderweg

Eiche am Wanderweg

Wir wandern auf dem Grasweg entlang der Wiesenflächen leicht abfallend nach links zum dort sichtbaren Waldrand. Hier erfolgt ein scharfer Rechtsschwenk und unsere Route mündet in einen befestigten Querweg. Wir biegen nach rechts auf diesen Querweg ein und folgen ihm auf seinem talwärts führenden Verlauf für ca. 20 Minuten bis zum Talausgang. Auf dieser Strecke bleiben alle abzweigenden Wege unbeachtet.

Am Talausgang treffen wir auf die rechts nach Selters führende Landstraße und auf die linker Hand quer verlaufende Straße zwischen Drommershausen und Ahausen. Die Häuser der Ortschaft Drommershausen sind links zu sehen und wir gehen entlang der Landstraße zum ca. 200 m entfernten Ortseingang und weiter zur ersten, rechts abbiegenden und steil aufwärtsführenden Straße (Talbachstraße). Hier treffen wir auf das Wegezeichen eines schwarzen Dreiecks, dem wir aufwärts folgen. Auf der Höhe werden Wirtschaftsgebäude des Pferdehofes passiert. Kurz dahinter treffen wir auf eine Weggabelung, der wir nach rechts folgen, dort auch weiterhin das Wegezeichen des schwarzen Dreiecks. Der nicht asphaltierte aber befestigte Weg verläuft eben zwischen Weideflächen, dann folgt linker Hand ein Getreidefeld und an dessen Ende taucht der Weg in Buchenwald ein. Abwärts verlaufend führt der Waldweg in den Talgrund und trifft dort am Waldrand auf einen Querweg. Dort ist neben anderen Wegezeichen das "L" zu finden, wie auch weiterhin unser schwarzes Dreieck, mit dem wir uns nach rechts wenden und den freien Talgrund queren.

Am gegenüberliegenden Hang führt der Weg ansteigend weiter, tritt dort unter die Bäume und geht dann in eine asphaltierte Straße über, die uns zum Windhof bringt, einer ehemaligen Sommerresidenz und einem Lustschloss der Weilburger Grafen. Heute dient der Windhof den Studierenden der Staatlichen Technikerschule als Wohnheim.

Wir überqueren die nach rechts führende Straße Am Windhof und gehen auf dem Bürgersteig geradeaus den erst sanft, dann steiler talwärts führenden Braunfelser Weg in Richtung zur Stadt Weilburg. Bald erblicken wir die den Lahnfelsen beherrschende Stadt- und Schlosskirche und Schlossanlage. Vorbei am Friedhof erreichen wir eine Straßenkreuzung die wir überqueren, um auf der anderen Seite geradeaus weiter in die Goethestraße zu gehen. Die rechtsseitige Bebauung dieser Straße endet nach wenigen Häusern und kurz darauf wird der Pavillonbau des "Teehäuschens" erreicht. Von hier führt ein Treppenweg unter den Bäumen abwärts und nach links hinunter zur Straße Am Karlsberg. Diese überquerend und den Fußweg auf der anderen Straßenseite leicht aufwärts nach rechts weitergehend, stehen wir kurz darauf über dem Portal des Weilburger Eisenbahntunnels. Hier wenden wir uns nach links und nach ca. 200 m erreichen wir die von Weilburg in den Taunus führende Frankfurter Straße.

Gegenüber sehen wir die Umfassungsmauer des alten Friedhofs. Die dortige Passionsstätte mit der Heilig-Grab-Kapelle und dem Kalvarienberg ist Weilburgs ältestes noch vorhandenes Bauensemble. Der Zugang erfolgt von dem Weg an der unteren Umfassungsmauer.

Die Frankfurter Straße abwärts ist das Landtor zu sehen und von dort geht es entweder wieder über die Treppe am König-Konrad-Platz in den Schlossgarten und dann zum Schloßplatz, oder geradeaus entlang der Straße Vorstadt und dann die Marktstraße nach rechts aufwärts über den Marktplatz zum Schloßplatz, wo unsere Wanderung ihren Ausgangspunkt nahm.