Freizeit

Wanderung

Weilburg-Möttauer Weiher-Laimbach-Weilburg

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Wegstrecke ca. 29 km, reine Gehzeit ca. 6 Stunden.

Für nachstehende Wanderung habe ich als Startpunkt den Weilburger Bahnhof gewählt. Da es sich aber um eine Rundwanderung handelt, ist der Einstieg natürlich auch an anderen Streckenpunkten möglich.

Zur hier beschriebenen Wanderung können Sie über den nachstehenden Link meine interaktive Karte aufrufen. Außerdem haben Sie über diesen Link die Möglichkeit, den Track zur Wanderung als gpx- oder kml-file herunterzuladen: Weilburg-Möttauer Weiher-Laimbach-Weilburg.

Die Wegführung folgt fast vollständig dem Verlauf eines Rundwegs, der mit dem Wegkennzeichen Wisent markiert ist. Durch den in meiner Wegbeschreibung gewählten Startpunkt am Weilburger Bahnhof treffen wir das Wegzeichen erstmals einige Minuten nach passieren des Windhofs und verlassen die so gekennzeichnete Route wieder bei Kubach. Leider fehlt das Wanderzeichen an manchen Abzweigungen oder ist nicht immer optimal angebracht. Etwa die Hälfte der Wegstrecke wird auf asphaltierten Wirtschaftswegen begangen. Der weitaus größte Teil der anderen Streckenhälfte sind Waldwege, die aber meist auch befestigt und gut begehbar sind, kurze Abschnitte können aber auch im Hochsommer nass und matschig sein, sodass festes Schuhwerk auf jeden Fall zu empfehlen ist.

Weilburg; Wegzeichen des Rundwegs

Weilburg; Wegzeichen des Rundwegs

Die Wegführung wechselt häufig zwischen kürzeren auf- oder abwärts führenden Abschnitten. Der längste Anstieg ist der vom Bahnhof Weilburg zur Höhe des Windhofs. Grundsätzlich eine Wanderung die jeder problemlos gehen kann, der fit genug für eine Tagesstrecke von knapp 30 km ist. 

Ausgangspunkt dieser auf der Taunusseite verlaufenden Wanderung ist der Weilburger Bahnhof. Von dort führt der Weg zur anderen Lahnseite über die nahe Eisenbahnbrücke und zum Bahnübergang am Eisenbahntunnel. Der Bahnübergang wird gequert und dann geht es die Straße Karlsberg aufwärts. Vor der Linkskurve befindet  sich am linken Hang der Karlsbergbrunnen. Im spitzen Winkel führt dort ein Pfad nach links aufwärts, der uns mit Kehren und Stufen zum sog. "Teehäuschen" bringt, einem 1811 errichteten Piseebau am Ende der Goethestraße. Mit der Goethestraße aufwärts kommen wir zur Straßenkreuzung Lessinggstraße/Braunfelser Weg. Wir gehen entlang der fast schnurgerade aufwärtsziehenden Straße Braunfelser Weg vorbei am Friedhof der Stadt Weilburg, gleich darauf wird auf der Höhe der Baukomplex des Windhofs sichtbar, einer ehemaligen Sommerresidenz und einem Lustschloss der Weilburger Grafen, heute Wohnheim für Studenten der Technik-Akademie Weilburg.

Weilburg; Blick nach Hirschhausen

Weilburg; Blick nach Hirschhausen

Entlang der Windhofsüdseite mit der Hofzufahrt führt der Weiterweg ein kurzes Stück fast eben unter Bäumen weiter und senkt sich dann in ein freies Wiesen- und Feldgelände. Ein knorriger Obstbaum weist mehrere Wegmarkierungen auf, u. a. das "L" für den Lahnhöhenweg, der Muschel für den Jakobsweg und dem Zeichen des Schinderhanneswegs, vor allem aber auch das Wegzeichen mit dem Abbild eines Wisents, das unseren Weiterweg markiert.

Der Weg tritt in den Wald ein und gabelt sich. Wir halten wir uns rechts auf dem schnurgerade aufwärts ziehenden Forstweg. Wir erreichen eine Wegkreuzung, an der die Markierung "L" nach rechts abbiegt. Dort gehen wir geradeaus den Weg, an dem eine Informationstafel zur historischen Straße zwischen Braunfels und Weilburg steht und wo uns auch die Wegmarkierung Wisent begleitet. Wir treffen auf einen von rechts nach links talwärts ziehenden Weg, den wir mit unserem Wegzeichen queren. Kurz darauf stoßen wir erneut auf einen von rechts nach links abwärts führenden Weg, der zur ehemaligen Wallfahrtsstätte Pfannstiehl führt. Hier schwenken wir nach rechts, Wegmarkierung Eule, kurz darauf biegen wir schräg links auf einen Weg ein, der neben unserer Markierung Wisent auch wieder das  Muschelsymbol des Jakobswegs führt und das Zeichen für den Schinderhannesweg. Gleich darauf tritt der Weg nach einer Rechtskurve aus dem Wald heraus.

Weilburg; Bei Hirschhausen: Blick zum Westerwald

Weilburg; Bei Hirschhausen: Blick zum Westerwald

Am oberen Rand eines Weidegeländes führt uns der Pfad, zeitweise überwuchert und im hohen Gras kaum sichtbar, zur Autostraße, die nach links und abwärts zum Tiergarten und dem Dorf Hirschhausen führt. Wir wandern am Straßenrand abwärts zum Parkplatz des Wildparks "Tiergarten Weilburg". Über den Parkplatz und vorbei am Eingang und der Kasse des Wildparks geht es entlang der Umfassungsmauer zur Nordwestecke des Tiergartens. Unsere Markierung Wisent und das Wegzeichen des Schinderhanneswegs leiten nach rechts. Ein kurzes Stück bleibt die Tiergartenmauer noch an unserer rechten Seite, dann biegt der asphaltierte Wirtschaftsweg nach links ab und bringt uns kurz darauf zu einem Rastplatz mit Blick über Hirschhausen.

Mit Hirschhausen im Rücken führt unser Wanderweg rechts weiter. Wir gehen auf eine kleine im freien Feld befindliche Waldung zu, am Rand der Waldung schwenken wir nach links und gelangen dann mit einem Rechtsbogen auf die Rückseite des Waldstücks. Von hier verläuft der Weiterweg schnurgerade bis zur schon erkennbaren Landstraße L3451, die von der B456 nach Braunfels führt. Diese Landstraße wird gequert und wir setzen die Wanderung mit dem Wald zur Rechten fort, links Felder und der Ort Bermbach. An einer Waldecke knickt der asphaltierte Weg links ab, leicht abfallend in Richtung Bermbach. Diesem Wegverlauf folgen wir, jedoch nur für ca. 200 m. Dann biegen wir nach rechts auf einen grasbewachsenen Feldweg ein, der uns zu der nach Bermbach führenden Landstraße bringt. Entlang der Straße gehen wir etwa 50 m nach rechts bis zu einem Weg, der auf der anderen Straßenseite in den Wald hineinführt.

Oberhalb Bermbach: Blick zum Schloss Braunfels

Oberhalb Bermbach: Blick zum Schloss Braunfels

Direkt an der Einmündung des Forstwegs in die Autostraße findet sich kein Markierungszeichen unseres Wanderwegs, doch ca. 50 m weiter finden wir die Markierung Wisent wieder an einem Buchenstamm. Bald darauf treffen wir auf einen links von Bermbach heranziehenden Weg mit der Wegemarkierung "X" des Taunusklubs. Beide Markierungen kennzeichnen jetzt unsere Route und bringen uns zu einer von zwei Buchen flankierten Eiche. Wir bleiben auf dem Hauptweg links und kommen nach wenigen hundert Metern an einer Wegverzweigung zu einer weiteren Eiche, wo wir unsere Wegmarkierungen vorfinden. Hier weisen uns die Markierungen Wisent und "X"  auf den geradeaus führenden Weiterweg. Ein Hochsitz wird erreicht, an dem wir die Markierung "X" verlassen und nach links dem Wegzeichen Wisent folgen. Der abfallende Weg bringt uns zur Autostraße am Steinbruch Jost, nahe der Abzweigung Philippstein/Altenkirchen/B456. An dieser Straßenkreuzung finden wir an der linken Talseite einen Wegweiser der uns die Richtung talaufwärts zum Möttauer Weiher angibt.

Am Waldrand geht es das Möttbachtal sanft aufwärts und bald ist der Abschlussdamm des Weihers erreicht. Der Hauptweg führt geradeaus weiter, wir gehen aber über den Grasdamm nach links und dann rechts auf einem Grasweg zwischen Weiher und Möttbach dicht am Ufer des Möttauer Weihers zu dessen oberem Ende. Mit einem Rechtsbogen des Pfades über eine Wiese mit Rastgelegenheiten treffen wir wieder auf den am Abschlussdamm verlassenen Hauptweg und folgen diesem nach links zur Autostraße am Ortseingang von Möttau.

Am Möttauer Weiher

Am Möttauer Weiher

Unser Weiterweg führt entlang der Autostraße nach rechts und wir unterqueren die B456. Auf der anderen Straßenseite findet sich dann der Zugang zum Hotel und Restaurantbetrieb Einhaus, auf unserer Seite zweigt nach rechts ein Wirtschaftsweg zum landwirtschaftlichen Betrieb Sippl ab, auf den wir einschwenken.

Vorbei an dem Landwirtschaftsbetrieb zieht unser Weg mit weitem Linksbogen auf einen im freien Feld aufragenden Hochsitz zu, an dem wir auch wieder die Markierung Wisent entdecken. Gleich darauf tritt der Weg abfallend in den Wald ein und quert dann ein nach links abfallenden schmales Wiesental. Hier verlassen wir den abwärtsführenden befestigten Wegeverlauf und steigen an der rechten Talseite mit der Markierung Wisent wieder aufwärts. Mit einer weiten Linkskurve steigt der Waldweg an und tritt auf der Höhe aus dem Wald heraus. Weiter entlang des Waldrands wandernd treffen wir auf einen Querweg, in den wir nach links in Richtung auf einen Hochsitz mit Schutzhütte einbiegen. Hier finden wir wieder das Wegesymbol Wisent, mit dem wir weiter entlang des Waldrands nach rechts wandern und dann auf die Landstraße von der B456 nach Ernsthausen treffen.

Wiesental auf dem Weg nach Laimbach

Wiesental auf dem Weg nach Laimbach

An der in das Weiltal nach Ernsthausen führenden Autostraße verläuft unser Weiterweg ca. 500 m talwärts. Dann finden wir die Wegmarkierung Wisent an einem Obstbaum an der linken Straßenseite wieder. Gegenüber von diesem Wegzeichen schwenkt ein Wirtschaftsweg rechts von der Straße ab und führt auf den Waldrand zu. Der Weg tritt in den Wald ein und mit einem Linksbogen wandern wir dann am linken Rand eines idyllischen Wiesentals abwärts. Bald darauf wird das Tal gequert und nun geht es an dessen rechter Talseite am Waldrand weiter zu einer knorrigen Eiche, die einem Hochsitz Halt gibt. Dort biegen wir nach rechts in einen leicht aufwärts führenden unbefestigten Waldweg ein. Auf der Höhe treffen wir am Waldrand auf einen asphaltierten schmalen Fahrweg, dem wir nach links folgen und der uns dann, mit einer Rechtskurve weiter abfallend, in das schon vom Waldrand aus sichtbar gewesenen Örtchen Laimbach führt.

Im Ort treffen wir auf die Durchgangsstraße Grauensteinstraße, der wir nach rechts folgen und über die wir Laimbach in Richtung Bermbach verlassen. Hinter dem Ortsausgangsschild macht die Landstraße eine Rechtskurve. In dieser Kurve verlassen wir die Autostraße geradeaus auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg mit dem Wegzeichen Wisent. Zwischen Wiesengelände senkt sich der Weg in einen Taleinschnitt hinab und tritt dort in den Wald ein. Wir treffen auf einen Querweg, in den wir nach rechts einbiegen, sanft aufwärts. Gut 50 m weiter zweigt ein unbefestigter, stark zerfurchter Waldweg nach links ab. Die Abzweigung ist nicht gekennzeichnet, eine Buche an der Abzweigung trägt aber die Wegmarkierung Wisent und wir finden diese nach ca. 50 m entlang des zerfahrenen Waldwegs wieder, kurz vor einem Hochsitz. Der von Arbeitsmaschinen zerwühlte Weg führt durch eine kleine Absenkung und trifft dann auf einen von rechts nach links abfallenden Querweg. In diesen biegen wir nach links ein. Abwärts führt uns der Weg in einen schmalen Taleinschnitt und überquert dort mit einer Linkskehre einen kleinen Bachlauf. Rechts des Weges liegt ein versumpftes kleines Stück Wiese, von der ein sanft ansteigender grasbewachsener Waldweg mit dem Zeichen Wisent links abzweigt. Der sanfte Anstieg endet mit einem kurzen ebenen Wegstück, das uns zum Waldrand führt und dort zur Hütte und zum Grillplatz von Edelsberg.

Waldweg bei Laimbach

Waldweg bei Laimbach

Wir gehen über den Grillplatz, rechts an der Hütte vorbei, zum befestigten Weg und auf diesem nach rechts und entlang des Waldrandes weiter. Der Weg leitet vorbei am Sportplatz von Edelsberg und trifft auf die Landstraße 3451. Von der gegenüberliegenden Straßenseite führt der Weg wieder in den Wald hinein. Er verläuft vorerst mit einigen Kurven fast eben, senkt sich dann aber wieder sachte abwärts. An der ersten Wegkreuzung biegen wir rechts auf einen weniger befestigten Waldwirtschaftsweg ein. In einer Waldecke tritt unser Wanderweg am Rand von Ackerflächen aus dem Wald. Schräg rechts und tiefer als unser Standort liegt Kubach. Auf dem abfallenden Weg entlang des Waldrands gehen wir in Richtung des sichtbaren Sportplatzes und des Ortes Kubach.

Wir treffen auf die Dorfstraße Zum Birkenkopf, die uns zur Hauptstraße bringt. In diese biegen wir nach links ein. Wir folgen der Hauptstraße und 50 m weiter deren Verlauf nach rechts, Richtung Weilburg. Wir passieren Rathaus und Kirche und verlassen die Hauptstraße dann nach links in die Weilbergstraße. Mit dieser Straße gehen wir bis zur Bebauungsgrenze, wo wir uns nach rechts wenden. Zwischen landwirtschaftlichen Flächen an unserer der linken Seite und der Bebauungsgrenze mit den Straßenenden von Ambacher Weg, Im Kohlgarten und Zum Vogelsang führt unser Weg leicht aufwärts und geht dann in einen sacht wieder abwärtsführenden Grasweg über. Wir treffen auf einen Querweg, in den wir nach links einbiegen, um ihn nach ca. 50 m wieder nach rechts zu verlassen. Schon ca. 200 m weiter treffen wir erneut auf einen Querweg in den wir nach links einbiegen und der bald mit einer S-Kurve ein wenig ansteigt. Am Kurvenausgang biegt ein Feldweg nach rechts ab und führt auf den Waldrand zu. Am Rand einer Ackerfläche ein erneuter Querweg, dem wir nun nach links folgen. Die Ackerfläche endet am Waldrand, wo unser Weg auf die Waldecke mit einem Hochsitz trifft. Wir verlassen dort den Weg nach rechts und gehen zwischen Ackerfläche und Waldrand abwärts. Kein Weg, nur Spuren früherer Holzabfuhren, führen in gerader Linie im Wald etwa 200 m abwärts. Dort treffen wir auf den asphaltierten Reuschenbachweg, links ein einzeln stehendes Wohnhaus. Wir gehen den abfallenden Weg in Richtung des Wohnhauses, biegen dort am Grundstück rechts ab und gehen dann mit einem Linksbogen den Feuerbachweg aufwärts.

Wald- und Wiesengelände bei Laimbach

Wald- und Wiesengelände bei Laimbach

Der Feuerbachweg endet an der nach rechts abzweigenden Beethovenstraße und der geradeaus und abwärts führenden Straße Im Geyer. Wir behalten die Geradeausrichtung bei und folgen dem Verlauf der Straße Im Geyer, bis zu deren Ende bzw. der von rechts auftreffenden Bismarckstraße. Die Bismarckstraße mündet in die Frankfurter Straße ein, der wir nun abwärts zum Landtor am König-Konrad-Platz folgen. Von dort ist es nur noch das kurze Wegstück zur Oberlahnbrücke, dort nach rechts zur Eisenbahnbrücke und zum Bahnhof, um unseren Ausgangspunkt wieder zu erreichen.