Literarisches Weilburg

Weilburger Sagen

Die Wölwenhöhle

"Die Wölwenhöhle"
von Georg Christian Braun

Brauns "epische Dichtung" hat die Anfangszeit der Christianisierung und hier den Sieg des Christentums über die germanische Götterwelt zum Inhalt. Veröffentlicht wurde die Dichtung in seiner Anthologie
"Bilder der Natur und des Menschenlebens"
Wiesbaden
bei Schellenberg,
Hofbuchhändler und Hofbuchdrucker,
1821.

Die Abschrift erfolgte nach einem bei der Hessischen Landesbibliothek Wiesbaden vorhandenen Druckexemplar.

"Die Wölwenhöhle" (187 kByte)

Braun widmete seine Dichtung dem Weilburger Carl (Karl) Sandberger (06.08.1786 - 08.02.1841). Carl war ein Bruder von Johann Philipp Sandberger (18.12.1782 - 06.09.1844), der u. a. auch als Professor am Weilburger Gymnasium unterrichtete und dessen Naturalienkabinett Vorbild für das naturhistorische Museum in Wiesbaden wurde.

Das Gedicht (17 Seiten DIN A4) ist als pdf-Dokument verfügbar und kann über den vorstehenden Link hier Online gelesen werden. Um den Text Offline zu lesen, können Sie die Datei auch auf Ihrem PC speichern.

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In meiner Homepage finden Sie unter "Literarisches", "Weilburger Sagen" vier Dichtungen zur Sage um die "Wölwa" aus den Jahren:

  • 1821 von Georg Christian Braun,
  • 1845 von Aloys Henninger,
  • 1883 von Carl Appel,
  • 1984 von Astrid Connerth-Wiesenmayer.

Anmerkungen:
Mit "Wölwenhöhle" ("Wölwenlöcher", "Wölfenlöcher", auch "Wolfslöcher") werden die natürlichen, niedrigen Felslöcher unterhalb vom Kanapée im Hang des Wölbenberges bezeichnet.

Die Bezeichnung "Wöle", auch "Wölwa", ist evtl. hergeleitet vom skandinavischen "Wala" mit den Bedeutungen: weise Frau, Zaubernorne, Hexe.