Literarisches Weilburg

Stadt und Lahn

Lahnlied

"Lahnlied"
(Text: Georg Mohr, Melodie: Fritz Hoffmann.)

Dich will ich jubelnd preisen
mein trautes Heimatland,
mit deinen wald'gen Bergen
und grünumsäumtem Strand,
solange noch Wind und Wolken
hoch ziehen ihre Bahn.
Wie bist du schön, o Heimat
du herrliches Land der Lahn!

Von freien Bergeshöhen
weit in das Land hinein
erstrahlen stolze Schlösser
im Abendsonnenschein,
erhabene Dome heben
die Türme himmelan.
Wie bist du schön, o Heimat
du herrliches Land der Lahn!

Hier blickt aus dunklem Grüne
ein schmuckes Dörfchen vor,
dort klebt am Felsenhange
die Stadt mit altem Tor,
und unten schaukelt munter
der Fluss den leichten Kahn.
Wie bist du schön, o Heimat
du herrliches Land der Lahn!

Wie sprudelt von den Bergen
die Lahn in leichtem Lauf,
nichts hält in ihrem Zuge
des Rheines Tochter auf!
Ein Silberband durchfunkelt
das Land die lichte Bahn.
Wie bist du schön, o Heimat
du herrliches Land der Lahn!

O Bild, das mir voll Wonne
so traut entgegenlacht,
o Bild du meiner Heimat
in stolzer alter Pracht!
O Land, das lieb und trauter
nie meine Augen sahn!
Wie bist du schön, o Heimat
du herrliches Land der Lahn!

Und bricht dereinst mein Auge
verklingt mein letztes Lied,
und sinkt die gold'ne Leier
aus meiner Hand so müd',
ihr letzter Ton soll dringen
voll Jubel himmelan:
Wie bist du schön, o Heimat
du herrliches Land der Lahn!

Informationen zum Wettbewerb, aus dem dieses Lahnlied hervorgegangen ist, siehe die Angaben auf der Seite zum "Gruß an die Lahn".