Sehenswert in Weilburg

Weilburger Denkmäler

Pankgrafen-Stein

Weilburg, Pankgrafen-Stein am Berliner Pankgrafen-Platz

Pankgrafen-Stein am Berliner Pankgrafen-Platz, im Vordergrund links die Skulptur des Stadtpfeifers

Am Ende der Mauerstraße und am Beginn der Vorstadt findet sich an der Ausfahrt vom oberen Parkdeck eine kleine Anlage mit dem Namen "Berliner Pankgrafen-Platz".

Aufgerichtet ist hier ein Alt-Berliner Straßenschild mit dem Platznamen und daneben wurde der Pankgrafen-Stein platziert, der eine Tafel trägt mit der Aufschrift:

PANKGRAFENSTEIN

ZEICHEN BLEIBENDER
FREUNDSCHAFT
WEILBURG - BERLIN
a. D. 19.6.1977

Dazu wird auf der Tafel im Halbrelief ein Angehöriger der "Alte Pankgrafschaft von 1361" in historischer Kleidung dargestellt.

Weilburg, Reliefplatte am Pankgrafen-Stein

Reliefplatte am Pankgrafen-Stein

Die Geschichte der Berliner Pankgrafen kann bis zum Jahr 1381 zurückverfolgt werden. Sie gründeten sich damals, um Bauern aus dem Norden Berlins vor Überfällen von Raubrittern und Wegelagerern zu schützen. Dafür verlangten sie ein Schutzgeld, mit dem sie aber soziale Not linderten. Im 16. Jahrhundert geht die Spur der Pankgrafschaft verloren, wird 1881 aber zu neuem Leben erweckt.

Der Verein "Alte Pankgrafen-Vereinigung von 1361, zu Berlin bei Wedding an der Panke" pflegt Beziehungen zu historischen Vereinen und ist heute vor allem karitativ tätig. Er versteht sich als Ritterorden mit den Leitgedanken: "Freundschaft - Wohltun - Vaterland".

Die Beziehungen der Berliner Pankgrafenschaft zur Stadt Weilburg und hier vor allem zur Bürgergarde begannen mit der "Erstürmung" Weilburgs am 29. Juni 1966 und seither bestehen diese Beziehungen fort und werden durch gegenseitige Besuche aufrecht erhalten.