Sehenswert in Weilburg

Straßen, Gassen, Häuser

König Konrad-Platz

Weilburg; am Landtor

Der Stadteingangsbereich am Landtor um 1900. Dieser Bereich war seit dem Bau der "Schnecke" am Mühlberg 1882 (im Bildvordergrund) bis zur Neugestaltung 2005 fast unverändert.Zwischen Landtor und Stadtturm steht noch das 1953 abgerissene Wohnhaus.

Eine kleine Freifläche in der Vorstadt, unmittelbar vor dem Landtor und zu Füßen des Stadtturmes und der Schlossgartenmauer, trägt seit 1998 den Namen König-Konrad-Platz. Über Steinstufen ist von hier aus der Zugang in den Schlossgarten möglich. Im Frühjahr 2005 wurde eine Linde, die der Hausfrauenverein Weilburg einige Jahre zuvor für den Marktplatz gestiftet hatte, von dort an den König-Konrad-Platz verpflanzt.

Wohl bis in die 1870er Jahre befand sich auf der heutigen Freifläche ein kleines Gebäude, das dann abgerissen und durch größeres Wohnhaus ersetzt wurde. In dieses Wohnhaus raste am 06.06.1953 ein Lastwagen, wobei drei Menschen starben. Das Haus wurde abgerissen und die Fläche wird seitdem als Parkplatz für Kraftfahrzeuge benutzt.

Weilburg; König-Konrad-Platz in der Vorstadt

Die bereits seit 1998 mit König-Konrad-Platz bezeichnete Freifläche in der Vorstadt, unterhalb der Schlossgartenmauer.

Eine erhebliche Ausweitung erfuhr der kleine Platz im Zusammenhang mit dem Bau der Teilortsumgehung und der damit einhergehenden Umgestaltung der Verkehrsfläche vor dem Landtor.

Der zuvor über Vorstadt, Niedergasse und Steinerne Brücke geführte Durchgangsverkehr wurde mit dem Bau der Teilortsumgehung (erster Spatenstich 27.10.2000)  abgeleitet und umfährt heute die Weilburger Innenstadt über die 2004 für den Verkehr freigegebene Oberlahnbrücke. Die zuvor gradlinig auf das Landtor zuführende Frankfurter Straße teilt sich seitdem und leitet den Durchgangsverkehr in Richtung Oberlahnbrücke und den innerstädtischen Verkehrsfluss im Einbahnverkehr in einem engen Bogen durch das Landtor in die Kernstadt.

Weilburg; am Landtor

Der Stadteingangsbereich am Landtor im Juli 2005, König-Konrad-Platz, nach Fertigstellung der Teilortsumgehung. Die Innenstadt kann nur noch im Einbahnverkehr durch das Landtor angefahren werden. Der Durchgangsverkehr wird mit der abgesenkten Frankfurter Straße nach rechts über die Oberlahnbrücke geführt.

Im Zusammenhang mit der  Oberlahnbrücke wurde auch die bestehende Verkehrsführung aus dem Weiltal über die 1882 angelegte "Schnecke" des Mühlbergs zur Frankfurter Straße vor dem Landtor geschlossen. Aus all diesen Baumaßnahmen und auch wegen der notwendigen Absenkung des untersten Teilstücks der Frankfurter Straße vor dem Landtor, ergab sich eine durchgreifende Neugestaltung des Eingangsbereichs zur Weilburger Altstadt vor dem Landtor.

Es entstanden vor dem Landtor, einerseits begrenzt durch die Bundesstraße zur Oberlahnbrücke und die im Bogen durch das Landtor zur Kernstadt führende Ortsstraße sowie deren Begrenzung durch die alte Futtermauer zur Schnecke des Mühlbergs, zwei Plätze am Stadteingang.

Weilburg; König-Konrad-Platz vom Schlossgarten

König-Konrad-Platz vor dem Landtor, auf der Grünfläche die Säule des König-Konrad-Denkmals

Diese beiden Plätze bilden sei Juni 2005 zusammen mit der hinter dem Landtor stadteinwärts am Fuß der Schlossgartenmauer gelegenen Freifläche den neuen König-Konrad-Platz. Auf dem neuen König-Konrad-Platz befindet sich auch, errichtet an der Mauer zum Mühlberg, das ebenfalls im Juni 2005 enthüllte König-Konrad-Denkmal.