Sehenswert in Weilburg

Tempelchen am Hauseley und
Johann-Ernst-Allee

Weilburg, Lahn, Johann-Ernst-Allee zum Tempelchen

Die Lindenalle (Johann-Ernst-Allee) über dem Hauslei zum Aussichtspunkt Tempelchen

Weilburg, Lahn, Johann-Ernst-Allee zum Tempelchen

Die Lindenalle (Johann-Ernst-Allee) über dem Hauslei zum Aussichtspunkt Tempelchen

Bei der Stadterneuerung unter Graf Johann Ernst zu Anfang des 18. Jahrhunderts wurden mehrere Lindenalleen (u. a. Frankfurter Straße, Limburger Straße, Hainallee) angelegt. Eine weitere um 1710 angepflanzte Allee führt etwas oberhalb der Mauerreste des ehemaligen Hofguts Wehrholz zum Aussichtspunkt Tempelchen über der Hauseley.

Unzutreffend wird diese Allee manchmal mit "Seufzerallee" bezeichnet. Die Seufzerallee begann jedoch bei dem ehemaligen Basaltsteinbruch am Steinbühl und mündete oberhalb der Abzweigung nach Waldhausen in die Limburger Straße.

Weilburg, Lahn, Aussichtspunkt Tempelchen

Aussichtspunkt Tempelchen über der Hauseley

Das Tempelchen wurde als Aussichtspunkt und Wetterschutz 1892 errichtet. Um 1900 bestanden ähnliche Ausflugspunkte im Schellhofwald (oberhalb der an der Straße nach Ahausen befindlichen "Weilburger Lackfabrik") und auf dem Gänsberg (der bewaldete Hang zwischen Reuschenbach und Weiltal). Durch die finanzielle Unterstützung des "Rotary Clubs Weilburg" konnte der Aussichtspunkt vollständig renoviert und im November 1999 der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden. Für den Steinboden wurden Bodenplatten aus dem Kanzleigebäude am Schloßplatz - heutiges Bergbau- und Stadtmuseum - verwendet.

Weilburg, Lahn, Blick vom Tempelchen zur Altstadt

Blick vom Tempelchen zur Altstadt

Seit Pfingsten 2004 besteht auch wieder ein Aussichtstempel am Schellhofkopf.